Night Demon – Live Darkness (Review)

Review veröffentlich am 10.09.2018 – 0 Kommentare
Cover Night Demon Live Darkness

Stil: NWOB/THM
Ähnliche Bands: High Spirits, Air Raid, Jaguar

Veröffentlichungsdatum: 10.08.2018
Label: Steamhammer
Gesamtlänge: 92:17


Es gibt Live-Alben, die braucht – mit Verlaub – kein Schwein. Meist trifft dies dann zu, wenn es sich beim Dargebotenen um ein simples und uninspiriertes Nachspielen der Studioversionen ohne Mehrwert handelt. Es gibt aber auch elementar wichtige Live-Alben, allen voran natürlich IRON MAIDENs energiegeladener Klassiker „Live After Death“, oder auch weniger bekannte Perlen wie beispielsweise DEATHs „Live in L.A.“.

Wenn nun mit NIGHT DEMON einer der engagiertesten Hoffnungsträger traditionellen Heavy Metals ein Live-Album veröffentlicht, dann ahnt man schon, dass es sich dabei vermutlich eher um eine Herzensangelegenheit mit Hand und Fuß handelt, als um einen überflüssigen Rohrkrepierer.

„Live Darkness“ steht dann auch tatsächlich für alles, was wir an einer schweißtreibenden Heavy Metal Show lieben. Die Band spielt auf Top-Niveau, ohne sich zu verkünsteln. Ganz im Gegenteil, die dargeboten Songs strotzen vor Energie und werden größtenteils schneller und dreckiger vorgetragen als auf Platte. Die Produktion entspricht einer echten Live-Erfahrung, inkl. etwas zu leise abgemischtem Gesang. Die Songauswahl ist insofern exzellent, als dass beinahe das gesamte Repertoire der Band in den rund 90 Minuten Spielzeit untergebracht wurde. Beim Drumintro zum Song „Curse of the Damned“ hofft man zwar vergeblich auf ein Cover von IRON MAIDENs „Running Free“, dafür gibt es dann aber im letzten Drittel der Setlist ein Cover des Songs „Evil Like a Knife“ von und mit MIDNIGHTs Athenar.

Das Publikum ist verständlicherweise hörbar begeistert und feiert das Trio aus Kalifornien als das was sie sind: Helden des Heavy Metal!

NIGHT DEMON Fans, und alle die bisher noch keine Veröffentlichung der Band im Regal stehen haben, können hier bedenkenlos zugreifen, denn „Live Darkness“ ist alles andere als ein überflüssiger Schnellschuss nach nur zwei Studioalben, sondern die vertonte Definition von Heavy Metal.



Band Night Demon
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